Das Elektromagnetische Widerstands-Schweiß Verfahren

Das Verfahren

Beim elektromagnetischen Widerstands-Verfahren geht es in besonderem Maße um den nachträglichen Einbau von metallischen Komponenten und Gewindeinserts in Kunststoffteile.

Hierbei erfolgt die Erwärmung und damit die Plastifizierung der Fügezonen indirekt, indem eine vorhandene metallische Komponente durch elektromagnetische Energie berührungslos erwärmt wird. Somit lassen sich auch Kunststoffteile mit dreidimensionalen Fügezonen verschweißen. Dazu wird eine metallische (elektrisch leitende) Schweißhilfe, auch Insert-Heizelement genannt, in die Fügezone eingelegt. Diese wird dann elektromagnetisch erwärmt. Der Kunststoff wird in der Fügezone plastifiziert. Das Verfahren ist auch bei Kunststoffen mit dünnflüssiger Schmelze (PA, POM) einsetzbar.

Die Eigenschaften

  • Berührungslose Erwärmung
  • Exakte Einbringung des erforderlichen Energiebedarfs
  • Exakte Reproduzierbarkeit der Einbautemperatur
  • Geringe thermische Belastung von Metall und Kunststoff
  • Kürzeste Anwärmzeiten
  • Kürzeste Abkühlzeiten durch kalten Einbaustempel
  • Keine Materialschädigung durch Überhitzung
  • Keine heißen Maschinenteile